Donnerstag, 12. März 2009

partylöwe.


so sieht er sich gerne: olivier zahm, umringt von schönen frauen: natasha poly, lauren santo domingo, lily donaldson, raquel zimmerman and milla jovovich beim alexander wang dinner, hosted by colette/ la fidélité, paris. (bild: stéphane feugère)

schon lange brennt mir die omnipräsenz olivier zahms, seines zeichens herausgeber von purple fashion und purple journal, unter den nägeln. gerne inszeniert sich der hans-dampf-in-allen-gassen als die reinkarnation des obermachos umringt von schönen jungen frauen, meist natürlich mit gerade angesagten schauspielerinnen und models. das natürlich alles ganz ironisch, na klar. nichtsdestotrotz überkommt mich trotz zur schau getragener coolness angesichts seiner allgegenwärtigen fashionpartypräsenz ein gewisser widerwillen. vielleicht sollte er sich einen ratschlag andy warhols zu herzen nehmen: zu starke präsenz erzeugt überdruß, eine tiefschürfende erkenntnis, nachzulesen unter anderem in den warhol diaries oder aber hier.
und davon mal ganz abgesehen: müssen solche vermeintlicherweise ja althergebrachten rollenverteilungen allüberall auf dem tableau serviert werden? und: machen wir da etwa auch noch mit?


auch diese seite scheint es zu geben: olivier zahm als "cooler daddy".

Kommentare:

jessie hat gesagt…

Frockwriter hat dazu auch gerade einen Artikel geschrieben:

http://frockwriter.blogspot.com/2009/03/is-olivier-zahm-new-michael-hutchence.html

Gute Frage, das mit Michael Hutchence haut nämlich hin... Mich stört seine Omnipräsenz nicht zu sehr, vielmehr ist es die Tatsache, dass er Privates viel zu sehr freilegt und damit jeder Reiz verschwindet, wie du ja auch schreibst. Nackte Hintern, schöne Frauen, erotische Posen – vielleicht sollte sein Blog beim französischn Playboy eingebaut werden?

blica hat gesagt…

danke, den artikel kannte ich nämlich noch nicht...

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