
mary-kate-olsen-collage.
(quelle)so, wer jetzt also im sommer 2009
noch immer kein fashionblog sein eigen nennen kann, der lege jetzt, aber spätestens jetzt los: wer sich also
altersmässig so zwischen 16 und 30 bewegt, wem
shoppen spass macht, wer
über eine digitalkamera verfügt, sich dazu noch
künstlerisch berufen fühlt und einen
leichten hang zum exhibitionismus in sich verspürt, der ist auf jeden fall schonmal auf der richtigen fährte- hier im groben
das bewährte fashionblog-baukastensystem: stöbere ein wenig bei der konkurrenz und du wirst schnell raushaben,
wie der hase läuft: schiesse fotos von dir
in den neuesten h&m-trend-klamotten und acne-plateauschuhen - wahlweise in umkleidekabinen oder etwas professioneller zu hause in arrangiertem ambiente, bearbeite die bitte ordentlich (sehr beliebt: verdopplungen und spiegeleffekte) und stell` die einfach mal online. kleinen kommentar drunter, fertig. nächster schritt:
inspirationscollagen- was hättest du gerne, könntest es dir aber niemals leisten? oder: was steht
auf der nächsten topshop-bestellliste? hübsch zusammenschieben, damit das auch was hermacht und nix wie online stellen. ach so, um deinem blog
etwas mehr glamour zu verpassen, sollten regelmässige celebrity-checks auf der to-do-liste stehen; dabei ganz wichtig:
paris hilton will hier natürlich niemand sehen, ich empfehle
zum einstieg mal mary kate olsen- die hat noch keinem fashionblog geschadet. inspiziere deren lieblingsdesignerInnen, picke am besten
gleich mal alexander wang raus und verfasse
deine erste kollektionskritik. solltest du das für
ein wenig unoriginell halten, dann empfehle ich, für ein wenig ecken und kanten zu sorgen:
ein bisschen musikvideo hier, ein ausstellungsbesuchsbericht da- die verleihen dir gleich mal
ein wenig künstlerischen ambitionismus, sorgen für einen
beinahe unverwechselbaren blog-auftritt und hoffentliche viele verlinkungen innerhalb der fashionblogfamilie. ach so, fast hätte ich es vergessen: immer schön eifrig posten, wer eine woche pause einlegt, muss aufpassen, aus dem google-reader gekickt zu werden. denn: das bloggerInnendasein kann ja so schön, aber
auch so verdammt hart sein. aber das eben nur am rande.

umkleidekabinenfotos mit obligatorischer kamera im bild. (
quelle)

das bloggerinnen-schuhwerk schlechthin: acne-schuhe,
modell estrada high.