da haben wir also den beweis: collagen machen sich auch in schicken advertorials gut - auch wenn die hier abgebildeten zugegebenermaßen recht brav ausgefallen sind.
Freitag, 16. März 2012
so machens die anderen.
balenciaga, ss2010/ pringle of scotland, ss2012 (bildzusammenstellung via another magazine)
Mittwoch, 14. März 2012
ein hauch luxus.
aus:_vogue,_liebesreize, märz 2012, bilder thomas schenk (collage)
die handtasche aus krokoleder von prada, die das in balenciaga gehüllte model in den händen hielt, hat in meiner collage natürlich nichts zu suchen. dafür versprüht das von hals bis hüft-ensemble aber hoffentlich den hauch von luxus, an dem es in meinem eigenen kleiderschrank mangelt. oder, um die produktbeschreibungen der vogue zu zitieren: wir sehen hier ein Seidentop_mit großer aufgesetzter Tasche, 2250 €, und Seidenshorts mit Lederverbrämung, 1895 € von Balenciaga by Nicolas Ghesquière. klingt teuer, aber damit habe ich gar kein problem: ich heisse ja nicht hanne gaby und sehe auch nicht so aus. und insofern dürfte sich das mit den miniminimini-shorts ja eh erledigt haben.
Sonntag, 11. März 2012
Samstag, 10. März 2012
gentlewoman die zweite.
gentlewoman #5, ss2012 (cover)/ bali barrett (bild)
oh wow! betitelt das gentlewoman-magazin seine fünfte ausgabe und natürlich sieht das wow und schick aus, mit einem solch minimalen modebekenntnis für 8,99 euro durch die gegend zu laufen. und das, obwohl das cover diesmal maximalst in pink getaucht ist und christy turlington seltsame blonde strähnen im haar hat. warum das format trotzdem so gut funktioniert? die hehre zurückhaltung hinsichtlich der visuellen gestaltung und die clevere themenwahl verleihen dem magazin einen hochwertigen wie zeitgeistigen touch. oder anders: wer seine nase in diesen gegenentwurf zu den bunt- und billig-heftchen joy, glamour oder instyle steckt, muss die mode ganz besonders lieben und umgibt sich allzu gern mit diesem formvollendeten ausdruck eines distinktiven modeverständnisses. das ist natürlich alles nicht verwunderlich, wenn man den background der chefredakteurin penny martin - einst verbandelt mit dem ambitionierten showstudio - kennt. die sagte unlängst: I think that probably I approach curating an exhibition in the exact same way as doing a magazine. ich allerdings hoffe, dass dem nicht ganz so ist und dass das kuratieren einer ausstellung im allgemeinen unabhängiger abläuft als die zusammenstellung eines magazininhalts im luxussegment. streng genommen findet sich im gentlewoman nämlich alles, was auch in den großen kommerziellen formaten usus ist: wir durchblättern, bis wir auf seite 34 beim impressum ankommen, erst einmal die aktuellen advertorials von prada bis pringle of scotland und entdecken dann deren kollektionen in den puristischen bilderstrecken wieder. es folgen kunstig inszenierte parfumflakons, im portraitteil lernen wir dann endlich einige edgy karrierefrauen kennen. bali barret zum beispiel, die schöne mittvierzigerin hinter den hermès-seidencarré-designs, oder brix smith-start, in jungen jahren underground-heroine, musikerin bei the fall und in den 80ern mit mark e. smith verheiratet, oder delfina delettrez fendi, die eben erst bei kenzo den models walnusschalenschmuckstücke verpasste. interessant bei alledem natürlich die ecken und kanten hinter all den erfolgreichen frauen: die künstlerin lucy mckenzie beteuert zum beispiel: It makes me feel great, einem big brand die stirn zu zeigen, brix smith-start huldigt dem liberalen modischen motto ihrer mutter: You can pick out anything you want and put together however you want - nothing is wrong. das klingt sympathisch und sowas lese ich natürlich gerne, auch wenn ich die abhängigkeiten eines solchen magazins mittels eines smarten auftritts nicht unter den teppich gekehrt wissen möchte - im grunde ist gentlewoman schließlich eine der attraktivsten kleinspielwiesen für luxusunternehmen.
oh wow! betitelt das gentlewoman-magazin seine fünfte ausgabe und natürlich sieht das wow und schick aus, mit einem solch minimalen modebekenntnis für 8,99 euro durch die gegend zu laufen. und das, obwohl das cover diesmal maximalst in pink getaucht ist und christy turlington seltsame blonde strähnen im haar hat. warum das format trotzdem so gut funktioniert? die hehre zurückhaltung hinsichtlich der visuellen gestaltung und die clevere themenwahl verleihen dem magazin einen hochwertigen wie zeitgeistigen touch. oder anders: wer seine nase in diesen gegenentwurf zu den bunt- und billig-heftchen joy, glamour oder instyle steckt, muss die mode ganz besonders lieben und umgibt sich allzu gern mit diesem formvollendeten ausdruck eines distinktiven modeverständnisses. das ist natürlich alles nicht verwunderlich, wenn man den background der chefredakteurin penny martin - einst verbandelt mit dem ambitionierten showstudio - kennt. die sagte unlängst: I think that probably I approach curating an exhibition in the exact same way as doing a magazine. ich allerdings hoffe, dass dem nicht ganz so ist und dass das kuratieren einer ausstellung im allgemeinen unabhängiger abläuft als die zusammenstellung eines magazininhalts im luxussegment. streng genommen findet sich im gentlewoman nämlich alles, was auch in den großen kommerziellen formaten usus ist: wir durchblättern, bis wir auf seite 34 beim impressum ankommen, erst einmal die aktuellen advertorials von prada bis pringle of scotland und entdecken dann deren kollektionen in den puristischen bilderstrecken wieder. es folgen kunstig inszenierte parfumflakons, im portraitteil lernen wir dann endlich einige edgy karrierefrauen kennen. bali barret zum beispiel, die schöne mittvierzigerin hinter den hermès-seidencarré-designs, oder brix smith-start, in jungen jahren underground-heroine, musikerin bei the fall und in den 80ern mit mark e. smith verheiratet, oder delfina delettrez fendi, die eben erst bei kenzo den models walnusschalenschmuckstücke verpasste. interessant bei alledem natürlich die ecken und kanten hinter all den erfolgreichen frauen: die künstlerin lucy mckenzie beteuert zum beispiel: It makes me feel great, einem big brand die stirn zu zeigen, brix smith-start huldigt dem liberalen modischen motto ihrer mutter: You can pick out anything you want and put together however you want - nothing is wrong. das klingt sympathisch und sowas lese ich natürlich gerne, auch wenn ich die abhängigkeiten eines solchen magazins mittels eines smarten auftritts nicht unter den teppich gekehrt wissen möchte - im grunde ist gentlewoman schließlich eine der attraktivsten kleinspielwiesen für luxusunternehmen.
Freitag, 9. März 2012
fantastisch.
damir_doma, silent, fw 2012/13 (bilder estelle hanania)
ich gestehe: hier bin ich fan. und fan-sein muss man nicht erklären, meine ich. deshalb nur ein kurzer hinweis: damir doma, der designer aus traunstein, im mini-interview mit dem zeit magazin: In Deutschland war ich immer der Kroate, jetzt bin ich der Deutsche mit
kroatischen Wurzeln, dessen Stil als belgisch beschrieben wird und der
in Paris lebt und arbeitet. weiterzulesen hier.
Mittwoch, 7. März 2012
von jogginghosenbündchen und wasserflaschen.
collage_aus:_the_gentlewoman, ss2012, hintergrund: daniel riera, sigrid agren für pool/ vordergrund: daniel riera, julia nobis (in einer jacke von kostas murkudis, shorts von marni und sneakers von walmart) für electricity.
es ist zum haare raufen: selbst in der aktuellen ausgabe des magazins gentlewoman joggt mir der wehende blondschopf von julia nobis entgegen - und statt handtaschen und iphones wird hier neben strammer bauchmuskulatur die wasserflasche zum netten accessoire. auch sonst: überall sneaker, selbst bei chloé haben sich eben auf dem laufsteg zwischen all die pastelljacken mit den beeindruckenden kapuzen jogginghosenbündchen eingeschlichen. das sieht alles furchtbar gut aus und lässt mich - als scheinbar leicht manipulierbare konsumentin - gleich mal mein völlig unsportliches aufstehritual überdenken. sollte ich vielleicht doch mal wieder ... um die ecke in den park?
Dienstag, 6. März 2012
das zwitschernde schneiderlein.
da freut sich doch das modeherz! die pariser fashion week auf seite eins - und das für alle gratis in der wiener u-bahn-zeitung heute. dass "mode für alle" klarer wie simpler worte bedarf, ist beileibe nichts neues. da werden behütete models zu verrückten hühnern und die leserInnenschaft auf seite 17 aufgeklärt: Bei den Pret-à-Porter-Schauen in Paris setzte das wegen Nazi-Sagern geschasste Ex-Dior-Schneiderlein John Galliano seinen Ladys Hüte im Vogel-Look aufs Haupt - passt gut, der Chef zwitschert ja bekanntlich selbst gerne. da lässt sich doch eigentlich nichts mehr hinzufügen, oder?
Montag, 5. März 2012
lernen von robert altman.
modejournalistinnen,_von robert altman in pret-a-porter in szene gesetzt: linda hunt als regina krumm von der elle, tracey ullman als nina scant von der britischen vogue, sally kellerman als sissy wannamaker vom harpers bazaar, 1994 (bild)/ details haider ackermann fw 2012/13 (screenshots style.com)
gestern abend, so um 20uhr30 am sofa: kissen im rücken, laptop auf den knien, im fernseher rechts neben mir läuft pret-a-porter, robert altmans filmische karikatur des modebetriebs der 90er jahre. ich, eigentlich gewillt, wenigstens ein mageres posting zur pariser modewoche online zu stellen, lasse mich natürlich ablenken. denn: was soll ich worte verlieren über die schwangerschaftsgerechte modepräsentation bei céline, die breiten mäntel und runden schultern bei balenciaga oder die wunderbar fallenden entwürfe des haider ackermann (dem nicole phelps den most sophisticated color sense of anyone in Paris attestierte) wenn robert altman nebendran das gesamte mode-chi-chi durch den kakao zieht? richtig, irgendwie passt das nicht, dann also konzentration auf das wesentlich unterhaltsamere: gemäß altman sind modejournalistinnen (männliche pendants sind nicht existent) natürlich lächerliche figuren: die zickigen vertreterinnen der elle, der britischen vogue und harpers bazaar scheinen alle sexuell unausgelastet und leben ihre eitelkeiten während der pariser modewoche aus. julia roberts bleibt als anne eisenhower, moderedakteurin beim texanischen houston chronicle , mit sportreporter joe, gemimt von tim robbins , quasi im hotelbett kleben und kim basinger gibt sich als aufgedrehte tv-reporterin als meisterin des substanzlosen blablas. ausschließlich lili taylor als lesbische new york times-reporterin fiona ulrich folgt ihrer profession und hetzt eifrig mit dem notizblock durchs bild. das alles, furchtbar überspitzt und gerade deshalb so schön kurzweilig. auf arte läuft einige momente später bereits der puderkrieg, ich habe mittlerweile zwar noch keine zeile geschrieben, mich dafür aber schon einmal für eine bebilderung von haider ackermann entschieden. die macht zwar jetzt nicht mehr so wirklich sinn, aber manchmal sollte man das mit der mode eben nicht so ernst nehmen - das hat robert altman ja schon ganz gut vorgemacht.
Samstag, 3. März 2012
zurück zur brille!
tavi_gevinson neben cyndi lauper und alec wec für uniqlo (video)
tavi, einst 13jähriger kinderstar im blogbusiness, schauen wir bereits seit einiger zeit beim erwachsen werden zu: wir kennen sie noch mit kinderbrille, kurzhaarschnitt und wilden kleidungszusammenstellungen. seit einiger zeit nun ist die mittlerweile 15jährige mit kontaktlinsen unterwegs und inszeniert sich süßlich mädchenhaft. gar nicht so einfach, diese verwandlung, wurde im sommer letzten jahres klar. denn eine tavi, die konventionell hübsch daher kommt - lässt sich das mit dem unkonventionellen fanclub der unkonventionellen modebloggerin vereinbaren? I didn't want to post this photo because I look good
in it. And, as someone whose "thing" for so long has been "Challenge
beauty standards! Screw convention! Look like a grandmother on ecstasy
at Fashion Week!" schrieb sie im juli 2011 auf ihrem blog. mittlerweile scheint sich die umwelt an die tavi im blümchenkleid gewöhnt zu haben, applaudiert ihren gesangskünsten und bekommt jetzt zur abwechslung eine bebrillte werbe-tavi für uniqlo serviert. die bloggerin scheint mit dickem hornbrillengestell, unübersehbarer klunkerkette und schleife im haar (wir erinnern uns..) einfach einen höheren wiedererkennungswert zu haben. wäre ja auch schlimm, wenn eine tavi gevinson zwischen den professionellen models nicht als freak wahrgenommen werden würde.
Freitag, 2. März 2012
jogi löws kinderhemd, hannes miniminimini-shorts und noch viel mehr.
das rennen um die schnelleren fashion show-reviews gewinnt aktuell alexander fury vom showstudio gegen style.com.
auf diese idee muss man erst einmal kommen: bei strenesse gibt es ein jogi löw kinderhemd - herabgesetzt auf nur 39 euro. wie uns das unternehmen von der notwendigkeit des strahlend weissen hemdes für kleine jungs im kindergartenalter überzeugt? nun, einmal festhalten bitte: Wer kennt es nicht: das berühmte Jogi Löw Hemd?! Jetzt gibt es dieses überaus beliebte Glückshemd auch für kleine Fußballhelden. Das Hemd ist aus hochwertiger Baumwolle. Die beiden Teilungsnähte an der Vorderseite verleihen eine sportliche Note und sorgen für optimalen Tragekomfort.
model hanne gaby odiele ist wieder einmal in allerbester modewochenlaune und springt der streetstyle-fotografen-riege in abgefahrenen outfitkombinationen munter vor die linse: hier in den miniminimini-shorts von balenciaga, die außer hanne gaby wohl auch sonst niemand tragen kann.
arte hat sich mit der modeschule esmod zusammengetan und verlost 10 maßgeschneiderte komplettoutfits, alles weitere hier.
arte hat sich mit der modeschule esmod zusammengetan und verlost 10 maßgeschneiderte komplettoutfits, alles weitere hier.
virginie kauft ein kirschkernkissen für ihre chefin isabelle marant, die mitarbeiterinnen im marant-atelier scheinen dem hauseigenen zwitterturnschuh allesamt verfallen zu sein - das modewochenende bei arte fängt mit isabel marant...vor der show schon einmal ganz gut an.
nachgehakt.
zara_kids_kampagne (screenshot)
kindermodemädchenmodels hatten wir hier vor einem monat schon einmal. damaliger anlass: ein editorial im rondo, der magazinbeilage des standard: die online-leserInnenschaft entrüstete sich damals über die inszenierung der 10jährigen lola. all diesen leserInnen empfehle ich einen blick auf die website von zara - schmollmund, schulterblick: hier dürfen die kleinen das proben, was die großen im allgemeinen so für gut befinden.
Mittwoch, 29. Februar 2012
ohne worte.
dazed & confused präsentiert: raf's army: exclusive fashion film, regie pierre debusschere/ styling robbie spencer/ musik frederic ameel, 254studio/ kleidung raf simons, 2011 (video)
raf`s army ist zwar nicht mehr ganz taufrisch, passt aber aktuell ganz gut, finde ich. warten doch gerade alle, was nun folgt auf den tränenreichen abgang in mailand.
Sonntag, 26. Februar 2012
wiederentdeckung.
crazy_clutch von hartmann nordenholz (erhältlich bei not just a label)
die große schwester der crazy clutch wurde 2009 vom deutsch-österreichischen modeduo hartmann nordenholz entworfen und war bestandteil der winterkollektion drei von 2009/10. mindestens genauso hübsch kommt die gefältelte kleine schwester daher, über die ich eben bei not just a label gestolpert bin. meine wiederentdeckung des sonntags, die mich einmal mehr daran erinnert, die kommende winterkollektion von filip fiska und agnes schorer anfang märz genauer unter die lupe zu nehmen.
Freitag, 24. Februar 2012
vor lauter frust und hunger schokoriegel mampfen oder: der frühling hält einzug in die magazine.
chefredakteurinnen von frauen- und modemagazinen sind manchmal nicht zu beneiden. zum beispiel dann, wenn es es um das magazin-vorwort geht: unterhaltsam soll es sein und auf die wichtigsten themen im heft hinweisen - verfasst wird es höchstwahrscheinlich immer in letzter minute. und weil im frühjahr das themenrad gemeinhin bei den stichworten diät und rundumerneuerung hängen bleibt, bleibt davon auch das vorwort nicht verschont. wie sich das so liest, macht ann thorer in der märz-maxi schon ganz gut vor. diätende frauen begännen plötzlich, so gegen 16 Uhr, vor lauter Hunger und Frust Schokoriegel zu mampfen. es folgen bekenntnisse der chefredakteurin zu ihren eigenen kleinen schwächen (das verbindet), dann das erlösende moment für die liebe leserin: Figurzaubertricks verraten wir Ihnen ab Seite 78. Viel Spass, Anne Thorer. die verschwesterung mit der leserinnenschaft scheint übrigens system zu haben. nina maurischat, chefredakteurin des magazins petra, überschreibt ihr vorwort im februar mit: Zeit, sich gut zu fühlen - denn, so die vermutung: welche konsumentin einer frauenzeitschrift fühlt sich nicht vom themenkomplex "innere reinigung zu jahresbeginn" angesprochen? Wenn das Jahr noch so frisch ist, so neu und unbenutzt, habe ich immer dieses schöne Gefühl, eine neue Chance zu haben. Einen Haken hinter die Vergangenheit zu machen und jetzt völlig neu durchstarten zu können. Natürlich stimmt das nicht ganz, aber ich versuche jedes Jahr aufs Neue diesen Drive zu nutzen, um Dinge anders zu machen (...) da kann ich wohl von glück reden, dass meine liebe leserInnenschaft von mir was anderes erwartet - das setze ich jetzt einfach mal voraus.
nachgereicht: leseleiste.
aus:_zeit_magazin_nr. 8: die 66jährige eveline hall in ein oberteil und hose von hermès; ihr in die tasche gesteckt: eine männliche statue aus der sammlung der gipsformerei der staatlichen museen in berlin.
eveline hall`s motto klingt gut. die 66jährige bevorzugt zehn bis 15 jahre jüngere männer, denn: Einen, der Reife hat und Geld, brauche ich nicht, denn das habe ich selber, erzählt sie lara fritzsche vom zeit-magazin im frühlings-modespezial der letzten woche, online glücklicherweise noch nachzuverfolgen.
die kollektionen der miuccia prada gelten in der modewelt als relevant und unabkömmlich: wer sich gestern auf der hauseigenen website noch nicht den livestream angesehen hat, mag auf style.com das resumée von tim blanks, alexander furys kommentar auf showstudio.com lesen oder aber suzy menkes jubeln hören - ich bin bisher nicht wahnsinnig überzeugt von mustermix, aufgesticktem glitzerkram und den neuesten plateauentwürfen.
wenn man ihr eines nicht vorwerfen kann, dann ist das stillstand: garance doré ist neben scott schuman wohl eine der smartesten selbstvermarkterInnen in der modischen blogsphäre. aktuell gibts wieder einmal ein video,
das die französin während der new yorker fashion week gedreht hat. mit
dabei: julianne moore und diane von fürstenberg. wo das wohl noch hin
führt?
ohne wildes gemustere geht seit einiger zeit gar nichts, das führte zuletzt die populäre kooperation mary katrantzous mit topshop vor augen. hier zusammenfassendes zum print-trend der letzten jahre.
I later asked McCartney about the lack of hierarchy and attitude in her
office. “You know, the fashion industry has got some funny
personalities,” she said delicately. “We don’t. We like a nice
atmosphere. We don’t see the point in too much ego or competition. We
just want to get on with it.” wer schon immer mehr über stella mccartney wissen wollte: cathy horyn wartet hier mit einem ausführliches portrait auf.
was anna dello russo und linus von den peanuts gemein haben? nun, vermutlich nicht mehr als in dem diesmal von mir befüllten proust-fragebogen des zeit-blogs heiter bis glücklich gelandet zu sein.
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- der mann aus heidelberg.
- leseleiste.
- zum runterkommen, die zweite (ab nach brno!)
- bunt bedruckt ins wochenende.
- zum runterkommen.
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- und so gehts weiter.
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- cloodia, die konkurrenz ist da!
- cloodia, was sagste dazu?
- wer kennt hier wen?
- die italienische überraschungstüte.
- das große heulen.
- für wärmere zeiten.
- einmal wegdämmern, bitte.
- sweet violence.
- leseleiste.
- schön sein ist das halbe leben.
- die süßen fans der lena gercke.
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Februar
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