Samstag, 27. März 2010

styling und andere grausamkeiten.


terry tsiolis, indian summer (styling camille bidault-waddington), vogue nippon april 2007 (bild the fashion spot)/ gauthier gallet und suzanne koller, jarvis cocker and camille`s wedding, selfservice fw 2002 (bild the fashion spot)/ marc jacobs, fw 2010 (camille als model) (bild the fashion spot)/ max farago, seing is believing (styling camille bidault-waddington), elle märz 2010 (bild the fashion spot)

I think you`re good combining things that you wouldn`t immediately think would go together, sagte mal ihr ex-mann jarvis cocker über sie. und tatsächlich, dieses talent würde wohl nicht nur er der erfolgreichen stylistin camille bidault-waddington zusprechen: ob farben oder muster, nichts ist sicher vor ihrer kombinationsgabe. mittlerweile ist camille schon lange nicht mehr mit dem pulp-frontmann liiert, versteht es als teil der paris-clique um olivier zahm aber auf`s beste, sich mittels des purple diary als fester weiblicher bestandteil der modehipster zu inszenieren, woraus man dann entnehmen darf, dass der aktuelle lover jean-marie delbès heisst, dass camille momentan wäsche von cadolle bevorzugt und als marc jacobs` muse in new york die winterkollektion 2010 vorführen durfte. das interessiert mich zwar alles weniger, passt aber ganz gut zu dem, was die starstylistin 2008 in einem interview für ein schweizer magazin sonst so über die modebranche raushaut: Ich weiss, es klingt grausam, aber wenn du hässlich bist, hast du keine Chance, einen Job zu bekommen. Es ist schrecklich, das sagen zu müssen, aber es ist nun mal wahr: Ich hatte noch nie eine hässliche Assistentin. Und du brauchst Humor, denn wenn du langweilig bist, wirst du es in der Modebranche auch nicht weit bringen. So ist es nun mal, und ich werde mich nicht dafür entschuldigen. Mode ist ein visueller Job. Du musst Mode gut tragen können. Nur wer sehr intelligent ist, kann es sich leisten, hässlich zu sein. Man braucht Charisma, das trifft es wohl am besten. Der erste Eindruck zählt. tja, und auf den mund gefallen scheint die gute wohl ebenfalls nicht zu sein.

Kommentare:

Mary hat gesagt…

kompensiert sie jetzt etwa mit der neigung ihre nackten brüste zu zeigen ihre mangelnde schönheit? oder ist das nun mal so in der mode zwischen olivier und buddy terry?

ihre überragende begabung als stylistin möchte ich damit überhaupt nicht in frage stellen - aber gerade diese machoclique um olivier, das ist doch echt scheisse langweilig.

blica hat gesagt…

tja, dafür darf sie dann mit terry arbeiten, hehe...

Anonym hat gesagt…

@mary: Du sprichst mir aus der Seele. Macho-clique. Sehr gut.

eulen hat gesagt…

treffender titel! diese aussage fand ich schon bei der magazin lektüre schräg. ja, wie soll man das verstehen? kokette selbstinszenierung? statusdemonstration?
dieser post ist überigens ein schöner kontrast zu demjenigen auf einem anderen modeblog zum selben thema :-)

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