Sonntag, 28. März 2010

es lebe der einheitslook!


ari versluis & ellie uyttenbroek, exactitudes, 109. les filles du 7eme, paris 2008
(bild © ari versluis & ellie uyttenbroek, exactitudes/ piart agency), zur vergrösserung anklicken!

die filles du 7eme in paris, die finde ich super. denn mal ganz abgesehen von der vorgegebenen einheitspose entlarvt die arbeit doch quasi mit einem paukenschlag, dass all` die individuell ausgesuchten taschen, ketten und cardigans der mädchen in einer silhouette enden. und ich stelle jetzt einfach mal die behauptung auf, in windeseile genügend geeignete kandidatinnen in wien oder anderswo für eine fortsetzung der serie finden zu können. denn machen wir uns nichts künstlich vor, tatsächlich individuelles styling ist, auch wenn alle an den looks von sartorialist schuman und seines französischen pendants kleben, nach wie vor eine kunst, die nicht alle beherrschen.

Kommentare:

daniel_k hat gesagt…

das schreit nach einem animierten gif! ;)

SpiegelEule hat gesagt…

hmm, aber dieser einheitslook weist ja auch darauf hin, dass die portraitierten im großen und ganzen zu einer sozialen schicht oder gesellschaftlichen gruppe gehören. wir werden ja bei unserer kleiderwahl nicht nur von dem drang nach individualität getrieben, sondern eben auch durch "beispiele" aus unserem persönlichen umfeld.

blica hat gesagt…

@daniel:na, da bist jetzt aber du der spezialist!
@spiegeleule: ich gebe dir vollkommen recht-die reale welt inkl. gesellschaftl. normen ist dann doch ein um einiges stärkerer einfluss als die virtuellen modewelten...

christina hat gesagt…

ja, die könnte ich auch sofort finden ;) aber ich denke mal es will gar nicht jeder dem einheitslook entkommen. mode bewegt sich halt auch immer zwischen uniformität und individualität

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