Dienstag, 11. Mai 2010

kopftuchdebatte, die zweite.


hermes werbekampagne, 2009 (bild)/ queen elizabeth mit kopftuch (detail bild)

die westliche interpretation des kopftuchs bedarf keinerlei komplizierter schlingtechnik, wohl auch deshalb hat sich hermès vor einiger zeit einige anleitungen zum kreativen umgang mit den hauseigenen seidigen stoffstücken ausgedacht: playtime with your scarf nennt sich die pr-offensive, ist aber im vergleich zu den eben vorgestellten hijab-tutorials zum gähnen langweilig und erschöpft sich im wiederkäuen des betuchten grace kelly-looks und dem aufguss furchtbar biederer halstüchleins.

Kommentare:

dentdelion hat gesagt…

ich sehe jedoch nicht ganz, inwiefern die komplizierten schlingtechnicken des tutorials de biederen grace-kelly-aufguss vorzuziehen wären.

für den politischen gehalt des kopftuchs ist dieser post (und auch der vorherige) mit allzu leichter feder geschrieben.

blica hat gesagt…

@dentdelion: weil grace kelly eben mal wieder aufgegossen wurde, das andere (z.b. kopftuchlagenlook) für mich persönlich einfach eben neu ist.
deine kritik, dass mein lockeres übergehen des politischen kopftuchgehalts der thematik nicht gerecht wird, mag berechtigt sein. ich habe mich aber ganz bewusst auf die modischen spielereien um dieses religiös/politisch aufgeladene kleidungsstück herum fokussiert - und eben auch mit verweis auf den zeit-artikel, der auf muslimische frauen, die sich freiwillig das kopftuch überziehen, eingeht.

dentdelion hat gesagt…

eigentlich finde ich deine sicht interessant und die aussparung der politischen komponente gar nicht falsch; jedoch liess (lässt?) sich eine politische lesart sogar dieses posts leider nicht vermeiden.

fashion merchandising jobs hat gesagt…

One of the easiest ways to learn how to start knitting is by approaching someone you know, who already knits, and working alongside them. Ask questions & enjoy.

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