Montag, 26. Juli 2010

hü oder hott?


chloé, fw 2010 (bilder style.com)

chloé erschnüffelt ja bekanntlich die bedürfnisse der modernen trendbewussten frau. da ich mich ausserdem schon ein wenig sattgesehen habe an hochgekrempelten bundfaltenhosen in karottenoptik, wäre das weit schwingende marlene dietrich-modell doch eine willkommene alternative. zumindest schlägt diese silhouette hannah macgibbon für diesen winter vor - und an freja beha erichsen sieht das ganze zugegebenermassen auch mal wieder unverschämt gut aus. nun möchte ich von der geneigten leserinnenschaft wissen: schon wieder bereit für mehr beinfreiheit oder noch auf dem karottentrip? wem jetzt nicht augenblicklich ein eindeutiges bekenntnis über die lippen perlt, dem sei versichert: auch chloé kann sich nicht so recht entscheiden, ob hü oder hott, sondern tendiert zum unentschiedenen "sowohl als auch". wird also wohl noch eine weile dauern mit der massenhaften ablösung von röhre und pludervariante.

Kommentare:

susan hat gesagt…

das problem an der marlenehose für die durchschnittsfrau liegt meiner meinung nach darin, dass sie, sobald die frau etwas kräftigere oberschenkel hat, einfach an jeder stelle des beins voluminös wirkt. in gerader form oder anliegender hose (nicht unbedingt röhre) bekommt das bein noch eine gewisse schmale silhouette. und wie ein runder hintern (wie meiner) in der marlene aussieht, daran möcht ich gar nicht zurückdenken.

Leila+Is+Surrounded hat gesagt…

Ja, steht keiner normalen Frau. Zu schad aber auch.

blica hat gesagt…

nanana, die damen: spräche das figurargument nicht vielmehr gegen die karotte?

Julia hat gesagt…

Bei mir heisst es weder noch. Bei Hüftknochen von knapp 100 cm Umfang ähneln beide Versionen einem Sack. So not! Das geht wirklich nur bei Freja mit Kleidergröße 30/32.

Susanne hat gesagt…

Bei der Karotte habe ich inzwischen aufgegeben. Bei der Marlenehose habe ich aber noch Hoffnung.
Irgendwie muss es ja auch eine Frage der Sehgewohnheiten sein, schließlich erschien einem anfangs nichts unvorteilhafter als Skinny Jeans, derzeit die einzige Hosenform, in der ich mich wirklich wohl fühle (obwohl sie mir zum Hals raus hängen).

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