Mittwoch, 7. April 2010

echt hammer...oder so.




modebloggerinnen özlem von fashion monger (details bilder), bloggerin sara (mit freundin laura) von balkan couture (bilder).

wie viele deutschsprachige modeblogs es mittlerweile gibt, kann ich nur noch erahnen, an schätzungen traue ich mich erst gar nicht mehr heran. denn immer wieder stolpere ich mehr oder weniger zufällig über höchst erfolgreiche exemplare, von denen ich zuvor noch nie gehört habe: aktuelle beispiele: özlem/ fashion monger aus berlin und sara/ balkan couture aus stuttgart. die beiden fashionblogs huldigen so gut wie ausschliesslich dem outfitpost und erzählen erstaunlich viel über deren betreiberinnen und ihren alltag. so versieht özlem ihr outfit aus hellen shorts und schwarzer bluse mit folgender geschichte: Ich habe ja im letztem Post erzählt, dass es morgen auf eine Hochzeit geht! Meinen Abend habe ich damit verbracht , Klamotten an- und auszuziehn..Und einige Kombinationen auszuprobieren, da ich ja eh schon dabei war. Einige Bilder sind entstanden.. Ihr seht auch meine neue Tasche, die ich heute gekauft habe, nachdem wir mit dem Einkauf für meine Mutter fertig waren..Sie war von 70 auf 50e runtergesetzt und dann auch nochmal 20% -->kam auf 39e oder so? Richtig gut, sie ist von Picard und mein MacBook müsste auch reinpassen,coool:) sara hingegen post mit freundin laura und kommentiert das selbstorganisierte fotoshooting auf irgendeinem feldweg bei stuttgart folgendermassen:Wir waren heute Fotos schießen Ich finde sie sind echt hammer geworden! Leider konnte ich nur ein paar reinmachen,da sonst meine ganze Seite nur mit Bildern von heute voll wäre. Und da wir eh in einem Kaff wohnen, mussten wir gleich mal die Kulisse ausnutzen haha. Was man leider nicht sieht, rechts und links neben uns waren noch ein paar Schafställe und Büffel. Für die Bilder haben wir uns für Nude-Schwarz entschieden weil die Farben einfach perfekt zusammen passen.
ach ja, özlem hat nach einem jahr bloggen über 1000 registrierte leserInnen und wurde soeben hier als "beste deutsche modebloggerin" gekürt. interessant, dass es den modeblogkosmos nicht wirklich zu geben scheint, sondern mittlerweile vielmehr die verschiedenst ausgerichteten blogs mit sehr heterogener leserInnenschaft nebeneinander her existieren. oder nehme ich das ganze völlig verzerrt wahr und habe leserInnen, die die genannten blogs schon lange kennen? - wäre ja mal interessant zu wissen.

Kommentare:

kathmo hat gesagt…

hahaha...das ist ja der schrottigste eintrag, den du hier veröffentlicht hast. seit beginn - ehrlich. denn ich habe die meisten deiner einträge nachgelesen.

mich hat das thema heute auch beschäftigt. eigentlich wegen dieser ganzen miss harrcore geschichte. einfach nur, wieso man etwas anzieht. im prinzip beschäftigt mich die frage noch immer. ich habe zwar den rückschluss ziehen können, wieso man es über das gesamte 20. jahrhundert getan hat, doch jetzt komm ich damit auf keinen grünen zweig mehr.

vielleicht kannst du ja mal nachhelfen, wieso die allgemeinheit das anzieht, was sie anzieht. wär mal so ne fragestellung. schönen abend noch ;)

blica hat gesagt…

wow, mein schrottigster eintrag- wie meinste das denn?

kathmo hat gesagt…

'Ich habe ja im letztem Post erzählt, dass es morgen auf eine Hochzeit geht! Meinen Abend habe ich damit verbracht , Klamotten an- und auszuziehn..Und einige Kombinationen auszuprobieren, da ich ja eh schon dabei war. Einige Bilder sind entstanden.. Ihr seht auch meine neue Tasche, die ich heute gekauft habe, nachdem wir mit dem Einkauf für meine Mutter fertig waren..Sie war von 70 auf 50e runtergesetzt und dann auch nochmal 20% -->kam auf 39e oder so? Richtig gut, sie ist von Picard und mein MacBook müsste auch reinpassen,coool:) '

sowas tiefes hast du ja noch nie auf deinem blog veröffentlicht. und sei mir nicht böse, aber solche texte sind schrott. und naja. sie bestätigen das, was ich mir denke. das allgemeine modeinteresse dreht sich rundum den konsum, und durch diesen zwang wird auch auf die maße der kleider, die wir in unserem kleiderkasten haben.
doch, jetzt habe ich das. möglicherweise steht in 50 jahren in modelehrbüchern, dass 2000 - 2010 von der globalisierung geprägt war und daher verfügten menschen in der westlichen kultur über unheimlich viele kleider, die mit allen stilen des 20. jahrhunderts korrespondierten. was meinst du, dass in den fachbüchern über diese era steht?

blica hat gesagt…

richtig, ich habe zitiert. und ich habe auch kein problem damit, sowas zu zitieren- da mich die "beschäftigung mit mode" auch auf solche modeblogs bezogen interessiert - da habe ich keine berührungsängste. die haben eine sehr grosse leserInnenschaft und ich frage mich (eben auch, indem ich textpassagen herbeigezogen habe), warum das so ist.
doch eigentlich wollte ich nur auf die heterogenität von fashionblogs hinweisen...

smilla hat gesagt…

Mir fehlt allermeistens die Geduld für diese Outfitposterei mit Nagellackrezensionen, und ich bin immer irgendwie erschüttert über die vielen privaten Aussagen und (Wohnungs)einblicke.
Dazu fällt mir eine Textzeile von Element f Crime ein : "Wo meine Füße stehen ist der Mittelpunkt der Welt."...



@kathmo; äh...ich glaube da ist die botschaft aber nicht ganz bei dir angekommen...

Simone hat gesagt…

ich kannte beide blogs nicht. eine reine, wie smilla sagte "...Outfitposterei mit Nagellackrezensionen.." ist mir zu flach und uninspiriert; obwohl ich auch gerne bei the sartorialist vorbeischaue und da gibts ja ebenfalls "nur" outfits. vielleicht liegts daran, dass diese 0815- outfits einfach langweilig sind. bei durchschnitts-teenies kommen die blogs wahrscheinlich deswegen so gut an, weil sie eine massentaugliche anzieh-richtlinie vorgeben, denn die klamotten von zara/topshop etc kann sich jede schülerin leisten und außergewöhnlich mutig muss man für solche outfits auch nicht sein. ich denke deswegen kann hier so eine große leserschaft entstehen.

Mia hat gesagt…

Ich glaube wir sind in unserem Kosmos der Blogsphäre nicht mehr ganz so alleine, wie anfangs ;) Ja, es hat sich aufgespalten und ist in verschiedene Richtungen gegangen und mittlerweile reden die meisten schon bei den angeführten Bloggerinnen von einer zweiten Generation.
Es ist auch nicht meine Welt, schau aber öfters rein und habe feststellen müssen, dass sich in Bezug auf Özlem türkischstämmigen Deutsche für sie interessieren und sie in den Kommentaren, gefragt wird, ob sie Alevitin sei oder wie ihre Eltern dazu stehen.
Es wirkt, auch beim zweiten Blog, so als ob es - natürlich unbewusst - Projektions- und Identifikationsfläche für Migrantinnen ist.

kathmo hat gesagt…

es gibt ja generell mehr fragestellungen, was diese blogs angeht.
wenns jedoch um diese einblicke in die privatsphäre geht, dann gibt es ein sehr gutes buch zu diesem thema, obwohl das eher auf innenarchitektur, als auf mode bezogen ist. das modern interior von peeny sparke.

und wieso diese blogs so beliebt sind? blogs zu lesen ist in und wenn man dabei nicht lesen muss, ist es ja noch besser, weil man sich ja nicht anstrengen muss.

christina hat gesagt…

einen ähnlichen gedanken hatte ich auch vor ein paar tagen. man kennt viele alpha-bloggerinnen und möglicherweise noch ein paar bekanntschaften von kommentaren, aber dass es neben der A-Klasse noch wirklich gute Blogs mit vielen Lesern gibt geht schon ein bisschen unter.

bastisRIKE hat gesagt…

womoeglich spielt auch einfach das "alter" oder eben der "anspruch" eine rolle ... smilla deutete aehnliches ja schon an ...

ich vermute, dass die große gruppe von modeblog-lesern relativ jung ist (die kommentar-kultur laesst dies zumindest oft vermuten) und sich von den genannten blogs angesprochen fuehlt ... ich persoenlich suche eine andere form von information ...

wahrscheinlich ist das prinzip vergleichbar mit dem print-markt. dort gibt es fuer jede alters- und zielgruppe die eigene zeitschrift ... hinzu kommt dann noch die hoehere internet- oder blog-affinitaet der jungen generation ...

freundlich grueßt
bastisRIKE

mahret hat gesagt…

Es stellt sich nur irgendwann - vielleicht schon jetzt? - die Frage der Kategorisierung. Im Print ist das Normalität, da koexistieren Klatsch- und Tratschmagazine neben Erzeugnissen mit mehr oder minder Tiefgang. Das hat alles seine Daseinsberechtigung und niemand käme auf die Idee, Qualitätsurteile aufgrund der Anzahl und Art der Leserschaft zu treffen. Ich finde jeder sollte in seinem Blog machen können was er will, problemtatisch wird es nur durch die Kontextualisierung. Wenn eine Dame zur besten deutschen Modebloggerin gekürt wird, weil sie die meisten Leser hat, dann finde ich das höchst bedenklich! Zum einen hieße das im Umkehrschluss, dass in Deutschland kein qualitativ hochwertiges Bloggen über Mode existiert, sondern das Höchste ein Berliner Mädchen ist, dass dokumentiert, wie sie sich auf eine Hochzeit vorbereitet? Es ist ein wenig so, als ließe man die BILD mit der FAZ konkurrieren, nur weil beide auf Papier gedruckte Tageszeitungen sind und erstere dann die bessere ist, weil die Auflage höher ist!? Unbedingt ist es eine Frage des Bewusstseins. Klar, identifiziert sich eine Armee an jungen Frauen an anderen jungen Frauen, die bereitwillig ihr Leben im Netz publizieren. Das ist auch in Ordnung (die Probleme sollen an dieser Stelle nicht diskutiert werden) und Teil unserer internetaffinen Generationsgeschichte und durchaus einer Beachtung/Untersuchung wert. Nur ist es für mich als Modebloggerin schwierig, in diesem ungeordneten Haufen an modebezogenen Äußerungen, meine Position zu finden, etwas, das permanent von einem verlangt wird, eine Einordnung. Ist es tatsächlich an der Zeit, klare Kategorisierungen zu fordern, um das Metier überhaupt noch retten zu können? Die Mode fließt mir schon wieder durch die Finger, wird zu so einem oberflächlichen, Klamotten- und Trendgewabere und es schmerzt ein wenig zu sehen, wie das, was man in vier Jahren Blogarbeit versucht ein bisschen zu Intellektualisieren durch einen Haufen unbewusster Punks verwüstet wird. Hey, gute Klamottenblogs sind super, nur wen diesen durch eine ungewöhnlich hohe Leserschaft eine irgendwie geartete Relevanz übergestülpt wird, dann geht das auf Kosten der Glaubwürdigkeit eines Themas, das es besonders in der deutschen Gesellschaft ohnehin schon schwer genug hat. Vielleicht ist das auch einfach nur das Schicksal der Intellektuellen – die aber wiederum traditionell mit Mode wenig am Hut haben!? Modische Intellektuelle als die Looser des deutschen Feuilletons?

smb hat gesagt…

Ich muss mahret recht geben. Ich kenne den Blog von Özlem/Fashion Monger und schau mir gerne mal ihre Selbstportraits an, da ich finde sie zieht sich gut an.

Erst letztens jedoch habe ich mich mit einer Freundin darüber unterhalten, dass ich sie mehr als Outfitbloggerin bezeichnen würde, was ich nicht abwertend meine. Ich finde nur eben, dass es weniger um Mode im Sinne von Branche, als viel mehr um ihren persönlichen Kleiderschrank geht. Der Informationsgehalt über das Modegeschäft ist sehr gering. Was ihre Anhängerschaft betrifft glaub ich, dass zum einen der Migrantenaspekt zählen mag, zum anderen, dass es scheint Özlem kann sich überdurchschnittlich viel Mode und Accessoires leisten und ihre Outfits dementsprechend variieren. Damit berührt sie meines Erachtens Wünsche und Sehnsüchte ihrer Leserinnen, deren Kontigent an Kleidung bzw. finanzielle Mittel eher gering ausfällt.Ihr Stil erinnert sehr an beliebige Fashionistas, die so in den Boulevardmagazinen abgebildet sind, weshalb sie bestimmt für so manche eine Inspiration ist.

Das der aus diesen Umständen enstandene Erfolg, derart gehuldigt wird, stößt bei mir auch nicht auf Einverständnis. Ich denke Özlem führt einfach einen sehr erfolgreichen Blog über ihr Leben und ihre Garderobe. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Annette hat gesagt…

"Hey, gute Klamottenblogs sind super, nur wen diesen durch eine ungewöhnlich hohe Leserschaft eine irgendwie geartete Relevanz übergestülpt wird, dann geht das auf Kosten der Glaubwürdigkeit eines Themas, das es besonders in der deutschen Gesellschaft ohnehin schon schwer genug hat."
Verstehe ich jetzt nicht so ganz und finde vor allem, dass doch auch hier der Kontext ganz wichtig ist: der von Blica erwähnte Blog wurde von den Lesern der Seite www.posh24.de zu einem der besten Blogs gewählt. Was ist das überhaupt für eine Seite? Die Deutungshoheit über den Stellenwert von Mode haben die jedenfalls defintiv nicht. Die Reaktion von Mahret finde ich daher ein wenig übertrieben, denn ich denke schon, daß die meisten Leute mit etwas Geschmack und Allgemeinbildung unterscheiden können zwischen Lagerfeld und Ed Hardy oder eben Outfitblog XYZ und F&Art ;)

blica hat gesagt…

erstmal: hammer-beteiligung hier, danke;)
ich habe, ehrlich gesagt, kein problem mit blogs wie diesen, die ich soeben erst entdeckt habe, allerdings ohne deren aktivitäten in zukunft en detail verfolgen zu wollen: da scheinen sich parallel-communities analog zum nicht-virtuellen leben zu bilden, die wahrscheinlich ein wunderbares analysefutter bieten würden...genauso wie naturellement mein schreibverhalten hier.

Mia hat gesagt…

Bezüglich Mahret und ihrem Gedanken zur Kategorisierung möchte ich noch etwas sagen. Vor ca. einem halben Jahr habe ich mich mit einem Freund über das in allernächster Zukunft Auftauchen diverser Blog-Awards unterhalten. Welche Kategorien würde man schaffen müssen, um nicht im ewigen und ungenügenden Streetstyle/Outfit/etc. Gerangel unterzugehen?
Wir sind auf keinen grünen Zweig gekommen und je länger ich darüber nachdenke, desto eher fällt mir auch der Grund ein, deren Kern beim Ursprung, dem Blogger bzw. der Bloggerin zu finden ist, der/die keinen Blog mit einer Redaktionslinie führt, die sonst von jedem Magazin vorgegeben wird, um den Werbekunden eine Zielgruppenpassgenauigkeit vorzugeben.
Blogs sind so verschieden wie die Leute, die dahinter stehen und genau deswegen nicht einordenbar. Kategorisieren möchte ich nach den klassisch gewohnten Mustern nicht. Ich glaube diese Diskussion wird automatisch stattfinden, wenn sich das ganze als Medium institutionalisiert hat und neue hinzukommen, die sich an den etablierten Blogs orientieren wollen.

Eine Ära wird immer erst im Nachhinein benannt, nicht währenddessen. Genauso wird sich das hier auch abspielen. Ruhig Blut!

Gila hat gesagt…

in meiner wahrnehmung gibt es auch so eine fashion-blogger-blase, bestehend hauptsächlich aus auch von der modeindustrie wahrgenommenen blogs, zu der nur noch ab und zu jemand neues hinzustösst. vom gros der modeblogs, zu denen auch die beiden zu gehören scheinen, die du verlinkt hast, unterscheiden sie sich sicherlich durch die möglichkeit zur professionalität. und dass die "profis" (die bezeichnung stimmt sicher nicht, aber ich nenn es mal so) selten über sich, sondern eher über mode im allgemeinen bloggen (ausnahmen wie eloise/pandora bestätigen da die regel). ich denke auch, dass es eine heterogene leserschaft gibt, die eben mit den unterschiedlichen mode-blog-formaten bedient werden können. vielleicht kann man das etwas mit den printmedien vergleichen? da gibt es auch ein eher heterogenes publikum, dass aber mit zB der vogue einerseits und einer maxi andererseits trotzdem auf den nenner modeinteressiert gebracht werden kann... das ist ein interessantes thema. wenn du dem nachgehst, folg ich dir gern mental :)

simon hat gesagt…

zu einem blick auf ein vom internet revolutioniertes themenfeld gehören nun mal auch blogger/innen, die nicht mit einer bürgerlich-akademischen herkunft glänzen können! auch wenn diese dann nicht den eigenen vorstellungen von stilbewusstsein/ästhetik und vielleicht auch orthographie entsprechen, finden diese blogs statt! und wenigstens eine erwähnung-sei es auch nur zur abgrenzung oder zur möglichst urteilsfreien darstellung-sollte doch durchaus auch in einem modebloggerischen glashaus möglich sein.

deshalb: gut so, blica,poste gerne weiter schrott,ich lese ihn gerne.

Zad hat gesagt…

Ehrlich gesagt bin ich ziemlich froh darüber, dass Özlem den Preis gewonnen hat. Nicht weil sie sooo viele Leser hat, sondern weil ich grundsätzlich diesen Typ Blog bevorzuge.

Es gibt Leute die über das Leben schreiben & dann gibt es Leute die das Leben leben. Und genau so sehe ich das in punkto Mode.

Ist schön & gut, dass so viele Leute MEISTENS GLEICHZEITIG über irgendwelche Modeevents, neue Trends und Kollektionen berichten, Ist auch wichtig.

Aber das tolle an Streetstyle-/Personal-Blogs ist ja dass dieses ganze Bla-Bla und diese ganze Reizüberflutung zu etwas umgesetzt wird, womit sich diese Person ausdrücken will. Das finde ich - ohne die Qualitäts der Outfits bewerten zu wollen & KÖNNEN- viel spannender.

Ich finde der Unterschied ist einfach:

theoretisch VS. praktisch

beides hat seinen Platz & ich finde es unschön wenn sich jemand herausnimmt zu erklären, dass das eine besser wäre als das andere und das auch noch mit aussagen wie "ah das lesen doch nur 16-jährige migranntinnen".. kling sehr nach schwarz/weiß- malerei....

ist doch toll dass es so viele vers. blogs gibt. jeder kann sich das aussuchen was ihm gefällt und die anderen einfach ignorieren.

BALKAN COUTURE hat gesagt…

haai =)

ich will auch mal mitreden

wie die anderen schon sagen, es gibt mehrere sorten von blogs. Jeder blog ist anders!

Wenn ich zb einen Blog finde wo seiten lange texte sind les ich die mir gar nicht durch sondern schau lieber die Bilder an, überflieg den text oder klick ihn einfach wieder weg.

ich muss zugeben ich tu mir immer schwer mit meinen texten, weil ich will auf der einen seite nicht zuviel aus meinem leben erzählen und auf der anderen seite ist es auch blöd wenn ich einfach nichts schreibe..bei mir geht es eben um meine bilder - klamotten und nicht um meine texte^^

Clairette hat gesagt…

Grundsätzlich ist es ganz klar, dass ein Blog absolute Freiheit gewährleistet und man dort mehr oder weniger tun und lassen kann, was man will. Allerdings finde ich es bedenklich, dass ein Blog offensichtlich nur dann erfolgreich ist, wenn es darin vor allem um Oberflächlichkeiten wie in diesen beiden genannten Blogs geht.

Natürlich, ein Bild sagt mehr als tausend Worte, aber HALLO!? Was ist denn das bitte für eine Gesellschaft, die solche Bloggerinnen zu den BESTEN ihrer Art in Deutschand wählt, die auf ihren Blogs vor allem sich selbst präsentieren und oberflächliche Geschichten aus dem Alltag veröffentlichen, umschmückt von vielen dekorativen Outfitbildern?

Unsere Gesellschaft wird immer dümmer. Das Interesse an tiefgründigen, gut durchdachten und intelligenten Beiträgen sinkt. Das macht mich irgendwie völlig fertig.

Ach ja: Dieser Blog, Blica., zählt zu den wenigen deutschsprachigen Blogs, die wirklich schlaue, lesenswerte Gedanken zum Thema Mode und Gesellschaft bringen. Es ist immer wieder eine besondere Freude und außerdem sehr anregend, hier einen Artikel zu lesen.

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