Donnerstag, 3. Dezember 2009

fuchs am dekolleté.


...die sogenannte leonhardifahrt, hier im warngau. (bild)

keine angst, ich gehöre ganz sicher nicht zur pelzfraktion, bin seit jahren vegetarisch orientiert und immer mal wieder erstaunt, wer sich so alles echtfell um den hals legt. denn nicht nur auf den internationalen laufstegen wird seit einigen saisons wieder verstärkt auf pelz gesetzt, auch da, wo man ihn nicht unbedingt vermutet, werden die felle ausgepackt. tatort hier: warngau in bayern. zur leonhardifahrt werden fuchsfelle mit tracht kombiniert. da muss ich ganz deutlich sagen: nicht mein geschmack, tradition hin oder her.

Kommentare:

mahret hat gesagt…

Also. Ich bin ja kein grundsätzlicher Pelzfeind. Aber den Grund, warum man sich gleich ein ganzes Tier um den Hals hängen muss, verstehe ich einfach nicht (trage selbst auch kein Pelz und werde es vermutlich nie tun).

Die Oma meines Freundes hat sich die Mader, die auf ihrem Dach gefangen wurden auch zu Stolen umarbeiten lassen, inklusive Krallen und Zähnen. Sehr "nett".

Wobei ich mich manchmal frage, ob "wenn schon, denn schon"? Es ist eben ein Tier und dann sollte es auch ganz bleiben, wer das abkann, bitteschön, aber ich finde wer denkt Pelz tragen zu müssen, der sollte damit kein Problem haben. Sonst ist das so wie mit den Leuten, die Fleisch essen, sich aber vorm Schlachten ekeln. Das gehört eben alles zusammen!

Franziska Fuchs hat gesagt…

Auch wenn der Bericht schon älter ist, die Frauen sind sich einig, erlegter Fuchs gehört auf die Schulter und komplett verbergen sie auch nichts am Tier, sie ehren es und frieren ist ein Fremdwort.

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