Sonntag, 18. März 2012

so klingt die schöne bunte warenwelt.

ich bin nun wahrlich keine spezialistin in sachen pr und erst recht keine marketingfachfrau.  umso spannender, die gestaltung von pr-events aus der laienperspektive zu betrachten. besonders vielsagend: deren musikalische rahmung - die sagt nämlich oft mehr als 1000 worte. in wien zum beispiel musizierte  ende februar anlässlich der eröffnung des esprit-stores auf der kärtner strasse der lokale act luise pop, anlässlich der grazia style-night bei peek und cloppenburg wurde letzten donnerstag der sekt zum after-work-schubidu mit saxophon geschlürft.  esprit hat sich für indie-pop entschieden und animiert nebenbei erwachsene menschen zum diy (wie bastele ich mir ein schmuckstück?). diesen partizipatorischen ansatz, von den unterschiedlichsten unternehmen  bereits erprobt, hat sich wohl in diesem fall meiré und meiré seit 2004 internationale Public Relations Leadagentur von Esprit, erdacht. bei peek & cloppenburg hingegen wird dem glamour  der lokalen modeprominenz von ariane rhomberg bis adi weiss vertraut, als live-untermalung das seicht-soulige geplätscher der musikantengruppe lounge express. und wenn es nach den propperen blonden tütenverteilerinnen am  ausgang der filiale an der mariahilferstrasse und den fesch bebrillten p&c-mitarbeitern in ihren bunten, hochgekrempelten baumwollchinos geht, scheint hier die kaufhauswarenwelt anno 2012 noch einigermaßen in ordnung zu sein: man ist solide, um smartheit bemüht und auch - nunja - ein wenig durchschnittlich.

Kommentare:

Katy hat gesagt…

so gerne ich grace coddington mag - ihre aussage zum thema praktikanten finde ich doch recht undifferenziert!

blica hat gesagt…

...im beitrag verrutscht;-)

in sachen grace coddington gebe ich dir vollkommen recht, das empfinde ich ähnlich- deshalb auch das link.

Anonym hat gesagt…

hey anne,

schreib mir bitte mal deine
adresse und emailadresse.

gruss,
marco/VIER5

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