na, servus, das musste ja so kommen. bryan boy trifft auf paris hilton - und ist wie immer begeistert: I've met the amazing (and iconic) Paris Hilton at the Dsquared2/Yoox party at this gorgeous Beverly Hills home in LA. She's so lovely and charming! da bleibt mein blogpost heute doch tatsächlich in der tastatur stecken - oder so ähnlich.
Sonntag, 31. Oktober 2010
Samstag, 30. Oktober 2010
money money money must be funny.

noch einmal gala gonzalez für mango und die dazu gehörigen produktinformationen (bilder)
weil es so schön ist: noch einmal die spanische modebloggerin gala gonzalez, an deren beispiel wunderbar nachvollzogen werden kann, wie sich ein fashionblog in einen dokumentationskanal diverser firmenkooperationen transformiert. und, richtig geraten: ich finde es furchtbar.
Freitag, 29. Oktober 2010
die gute freundin frauenmagazin.

brigitte, melanie im vorher - nachher-spielchen (bilder brigitte)
melanie ist mutter zweier töchter und will jetzt in ihren beruf als anwältin zurück. um beim erfolgreichen start in den erfolgreichen neuen lebensabschnitt noch besser auszusehen, hat sie sich von der brigitte umstylen lassen. was in den hochglanzmagazinen das traumhafte editorial, ist in den frauenzeitschriften das etwas handfestere vorher - nachher-spiel. das darf als immer wiederkehrende rubrik in der leserinnenschaft die hoffnung auf eine optimierung des eigenen erscheinungsbildes nähren und macht aus melanie einen blondgelockten engel auf highheels. was das alles hier auf diesem blog zu suchen hat? nunja, mein liebster modeblogger bryan boy, der zuletzt gegenüber seiner leserInnenschaft offenbarte, sich nicht mit der rolle des stylingberaters anfreunden zu können, hat mich fragen lassen, ob frauenzeitschriften nicht doch bedürfnisse erfüllen, denen die blogs und hochglanzmagazine nicht nachkommen. deshalb meine frage: gibt es im modebloguniversum noch konsumentInnen von klassischen frauenmagazinen? und wenn ja, welche lest ihr und warum?
hut ab!

zwischen waldviertlern, lederrucksack und treuem begleiter: die etwas andere frontrow der gestrigen werkschau, diplomshow der absolventinnen des modedesignstudiums der universität für künstlerische und industrielle gestaltung linz im keller des werk.
eines gleich vorab: meine bebilderung der werkschau der bachelorabsolventInnen der kunstuni linz wird der selbstorganisierten show im wiener kellerambiente nicht ganz gerecht. die durfte schliesslich als sowas wie die antwort auf die perfekt gestylte präsentation im haus wittgenstein verstanden werden, deren konzept im juni diesen jahres immerhin für gesprächsstoff sorgte. damals dienten die einzelnen arbeiten der studentInnen in erster linie als beigaben für ein vorgegebenes showkonzept, gestern abend hingegen war studentische selbstbestimmung angesagt. 12 absolventInnen zeigten ihre abschlusskollektionen, die mal mehr, mal weniger überzeugten. mit adäquatem bildmaterial werden meine bloggerkolleginnen sicherlich noch aufwarten und ich ziehe meinen hut vor den studentInnen, die kurzerhand aus der not eine tugend gemacht und eine eigene show auf die beine gestellt haben.
* für alle ortsansässigen, die nicht dabei waren: im november werden die bachelorkollektionen jeden samstag im yppig eofashion showroom in wien anzuschauen sein.
Mittwoch, 27. Oktober 2010
abendliche fortbildung.

prada schuhe und strümpfe, fw 2010 (screenshot)
mein neuestes bevorzugtes abendliches fortbildungsprogramm sind die object fetish-studien des showstudio: alexander fury erklärt da zum beispiel, wie miuccia prada es immer wieder hinbekommt, begehrlichkeiten zu schaffen. warum werden derbe strickstrümpfe in lackschuhen zum must-have der saison, obwohl oder gerade weil das eben so gar nicht offensichtlich sexy ausschaut? alexander fury weiss die antworten und vermittelt so wunderbar lehrreich, dass ich einfach allen einen klick hierher ans herz lege.
Dienstag, 26. Oktober 2010
reizend!
vor einigen wochen habe ich über meinen lieblingsblogger bryan boy und dessen h&m-kooperation berichtet- und schon gibts neues einschlägiges futter: gala gonzalez und hanneli mustaparta durften für mango ebenfalls die stylistinnen mimen. das ist auch alles furchtbar reizend, sehen die beiden damen doch auch zu gut aus. und wir alle wissen schliesslich, dass ein ein hübsches äusseres bisher auch noch keiner modebloggerin geschadet hat. denn seien wir doch ehrlich: die strahlkraft schöner bildchen vermag kein noch so kluges sätzchen zu schmälern. so halte ich jetzt hinsichtlich des stylings lieber dezent den mund und warte die nächste bloggerstarletzusammenarbeit ab. und vielleicht passiert in der richtung ja auch zur abwechslung was in deutschsprachigen gefilden.
minimal ist das neue schwarz - oder so.

auf der frieze art fair zeigten die galerien bevorzugt minimal art von donald judd, modisch orientierten sich die kunstmeute ebenfalls am new minimalism. so ungefähr das modische resümée von julia grosse für die zeit:
Wirkte die Farbe Schwarz vor einem Jahr, knietief in der Kunst- und Wirtschaftskrise, noch wie ein symbolisch-verzweifelter Traueraufzug, war sie nun eine schicke Kampfansage. Wir leben noch. Wir kaufen noch! Die Kunstmesse präsentierte ein farbliches Festival aus hellschwarz, dunkelschwarz, mausgrau, steingrau, betongrau, hellweiß, grellweiß, strenge Reiterstiefel, kastige Mäntel, züchtige Blusen. die louboutins seien zudem durch schwarze, skulpturenhafte Modelle mit Keilabsätzen ersetzt worden und statt it-bags ist nun also nach julia grosse die rote mulberry angesagt. das klingt, mit verlaub, fast zu einfach, um wahr zu sein. ich glaube ja: ein bisschen ist es in den zeitungen, magazinen und auf den blogs gerade schick, den minimalismustrend auszurufen. und zugegebenermassen muss ich mich da auch selbst an die eigene bloggernase fassen.
Montag, 25. Oktober 2010
real women!

oliver chanarin und adam broomberg, cairo return, pop magazine, oktober 2010 (bilder)
angesichts des neuesten clous des pop magazine`s rief tavi gestern ganz entzückt auf ihrem blog aus: I'm really glad they didn't jump on the "Femininity! 1950's! Real women! gemeint ist die bilderstrecke des bisher vor allem im kunstkontext umtriebigen fotografenduos oliver chanarin und adam broomberg, das auch mal für das umstrittene colors-magazine von benetton arbeitete und jetzt im pop debütierte. und wie! die gängigen, stets besonders "weiblich" inszenierten herbsttrends der grossen modehäuser werden eben nicht konventionell an weiblichen modellen, sondern an männern präsentiert. daniel lismore, für das casting verantwortlich, beschreibt die suche nach geeigneten models: We searched high and low to find and cast the perfect boys for this story. I guess we call ourselves creative dressers. Although when I was doing the casting I asked for cross dressers. I think in the past there has been a negative association in the media with crossdressers so we don’t really use that term. We are all more than that anyway. Everyone in the shoot is part of London’s nightlife history. Bright, young, beautiful individual’s with talent and their own view on fashion. experiment geglückt, meine ich. was sagt ihr dazu?
Sonntag, 24. Oktober 2010
das kümmerliche tagebuchpflänzchen.
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| das stilblog der deutschen vogue wird ab und an befüllt von lea gross (screenshot) |
chinesischer lagerfeldlidstrich.
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| freja und baptiste in: karl lagerfeld, paris - shanghai: a fantasy, prefall 2010 (screenshots) |
Samstag, 23. Oktober 2010
chinesischer lidstrich.

karl lagerfeld, paris - shanghai: a fantasy, prefall 2010 (screenshot)
was ein lidstrich alles bewirken kann: aus den models freja beha erichsen and baptiste giabiconi wird in karl lagerfelds eben besprochenem modefilm ein chinesisches kommunistenpärchen, das - berauscht von chanels no 5 die maoanzüge gegen chanels tweedjäckchen eintauscht. ein wunderbares beispiel absurder eurozentristischer maskerade, wie ich meine.
silberfüchsin im coctailkleid.

jane schmitt als coco chanel in lagerfelds film paris-shanghai: a fantasy, prefall 2010 (screenshots)/ jane schmitt (zweite von links) in der kampagne der lanvin-h&m-kooperation, fotografiert von david sims (bild)
ich gebe zu: die kooperation von h&m mit lanvin haut mich bisher nicht so aus den socken. das mag allerdings eher an meiner cocktailkleidchenaversion als meiner grundsympathie für alber elbaz liegen. welches detail der bisher häppchenweise verabreichten kampagnenbilder meine aufmerksamkeit dafür umso mehr geweckt hat: neben den models hannelore knuts, tati cotliar und natasha poly wurde eine weisshaarige dame ins bild geschmuggelt, die bereits in karl lagerfelds filmfantasie als coco chanel von sich reden machte: jane schmitt darf die zielgruppe der silver ager, master consumer oder generation 50plus im lanvinkleidchen in die h&m-filialen locken. ganz schön clever - oder was sagt ihr dazu?
ich gebe zu: die kooperation von h&m mit lanvin haut mich bisher nicht so aus den socken. das mag allerdings eher an meiner cocktailkleidchenaversion als meiner grundsympathie für alber elbaz liegen. welches detail der bisher häppchenweise verabreichten kampagnenbilder meine aufmerksamkeit dafür umso mehr geweckt hat: neben den models hannelore knuts, tati cotliar und natasha poly wurde eine weisshaarige dame ins bild geschmuggelt, die bereits in karl lagerfelds filmfantasie als coco chanel von sich reden machte: jane schmitt darf die zielgruppe der silver ager, master consumer oder generation 50plus im lanvinkleidchen in die h&m-filialen locken. ganz schön clever - oder was sagt ihr dazu?
Freitag, 22. Oktober 2010
so süss!

die internationalen maskottchen der modeblogszenerie: bryan boy und anna und mittendrin nochmal eine anna (bild)
nun bin ich weiss gott keine glamouröse stylebloggerin, doch wenn ich da so lese, womit bryanboy sich so rumzuschlagen hat, weiss ich auch, warum: As strange as it sounds, I'm constantly inundated with emails from my readers asking for fashion advice. Advice on what to buy, advice on what to wear, advice on personal style. fashionblogger um persönliche stylingtipps zu bitten - da erschliesst sich mir ein komplett neues themengebiet, geht das doch direkt in die richtung fashionblogs leisten lebenshilfe. na, wenn das unserem gewerbe nicht endlich mal ein wenig mehr sinnhaftigkeit verleihen würde. leider stimmt unser aller bryan boy daraufhin ganz gekonnt das individualitätsmantra an und stösst eine ganze armada stylingbedürftiger menschen vor den kopf: Always remember individual style triumphs over conformity. nun gut, lieber bryanboy, schade drum. dabei hätte ich dich doch so gerne gefragt, was ich anziehen muss, damit aus mir endlich eine echt stylische modebloggerin wird. obwohl du mir wahrscheinlich einfach nur entgegenzwitschern würdest: Don't forget to march to the beat of your own drum. ach, es muss einfach wunderbar sein so als fashionblogmaskottchen.
Mittwoch, 20. Oktober 2010
diese fucking blogs!
da hätten wir`s ja mal wieder: allzu transparent und zugänglich darf es im modebusiness nicht zugehen. das zumindest bestätigt katrin kruse in ihrem pariser schauenbericht in der taz:
Und plötzlich hört man Leute über die Modezirkushaftigkeit der Mode lamentieren, die früher genau deswegen nach Paris gekommen sind. Friseure schimpfen über die "freudlosen, tablettensüchtigen, staksenden Weiber" und Chefredakteurinnen über die "respektlosen" Gerüchte-Schreibseleien der "Entschuldigung: fucking Blogs". "Was? Du schreibst eine tägliche Kolumne? Online?" Das Gesicht der Schweizer Kollegin glitzert vor Verachtung. Wer dieser Tage auf die Pariser Schauen fährt, der behält das Gesehene besser für sich. Denn - berichten tun ja schon alle anderen.
rot, rot, rot...

alex katz, brisk day, 1990 (bild)/ craig mcdean, the new ease, vogue italia, oktober 2010 (bild)
immer wieder erstaunlich, in welcher schnelligkeit die farbtrends kommen und gehen und kommen und gehen. nachdem beige ja das ding der stunde war und ist, wird seit einiger zeit auch dem knallerot ein plätzchen auf dem farbtrendtreppchen gewährt. finde ich gut, allerdings wohldosiert und gerne in gesellschaft gedeckterer farben - was aber nicht heissen mag, dass sich das rot allein aufs fingernagellackieren beschränken soll. ein wenig mehr darfs schon sein. ich persönlich empfehle: eine runde durch den secondhandladen des vertrauens zu drehen und einen besonderen blick auf die lederabteilung zu werfen. ich zumindest bin bereits um einen roten wildlederrock reicher.
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