Montag, 14. Mai 2012

von bikini-tops und palmwedeln.

pop_up_lounge_von h&m vor dem museumsquartier wien, mai 2012. (bild h&m)

die marketingabteilungen von modegroßerunternehmen sind oft nicht zu beneiden. aktueller fall: h&m. da hat man sich für den standort wien (und wahrscheinlich auch für überall anders) ganz was peppiges ausgedacht. vor dem museumsquartier wien, nur einen steinwurf weit entfernt vom kunsthistorischen museum, ist eine überdimensionierte sandkiste gestrandet. darin: eine installative arbeit à la hennes & mauritz. eine überdimensionale shopping-bag, die, oha, auch noch begehbar ist, sitzt nämlich in der temporären beachszenerie fest. und weil es um die aktuelle bademodenkampagne  geht, hat man drumherum einige kanister mit palmengestrüpp drapiert. die palmwedel sehen natürlich angesichts der momentan kühlen wetterlage eher traurig aus, aber wer sich hineinwagt in den h&m-verschlag, wird im inneren der sogenannten pop-up lounge immerhin in einem clip dem brasilianischen model isabeli fontana beim sonnenbaden zusehen können: da perlt das wasser den perfekt sonnengebräunten modelkörper hinab, zurück bleibt dennoch ein schales gefühl der ratlosigkeit: was will uns diese shopping-bag bloß sagen?  

Kommentare:

maja hat gesagt…

H&M schluckt uns alle und spuckt uns dann als Modeklone wieder aus! (So wie jedes andere Label...) Ich hoffe der in der Kampagne propagierte Look, die Über-Bräune, setzt sich nicht durch.

ervehea hat gesagt…

auweia. es geht also immer noch aufdringlicher.

LYNN and HORST hat gesagt…

ich finde, es wirkt fast schon wie eine readymade installation, sehr gelungen, was sich damien hirst da ausgedacht hat! HARHARHAR

The Daily Inspirational hat gesagt…

Es ist fast wie als würden sie sich selbst parodieren...und ich stimme Maja absolut zu, diese Bräune ist fast schon nicht mehr schön und seehr ungesund für die Haut...

It's Monday hat gesagt…

Die Bikinis selber sind super, aber ich finde auch, so braun ist nicht mehr schön...

blica hat gesagt…

...die bräundedebatte, ja, die hatte ich zu diesem zeitpunkt noch gar nicht am radar.
das habe ich wahrscheinlich als noch nie die sonne anbetender mensch komplett "übersehen"...

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