herr hilpold im anzug. (bildausschnitte/bild : christoph pirnbacher) als bloggerin
lese ich natürlich gerne blogs, auch wenn ich mich dabei ertappe, immer wieder dieselben zu verfolgen, statt
öfter wieder mal auf entdeckungstour durch netz zu ziehen - denn das geht zwar nicht ins geld wie der kauf diverser lifestylemagazine,
frisst aber immer wieder sehr viel zeit. denn: hängenbleiben geht immer. aber mal davon abgesehen: eine
gewisse routine gehört wahrscheinlich zum medienkonsum dazu, so wie ich einigen klassischen printmedien trotz informationsquelle internet nach wie vor seit jahren
die treue halte. die printmedien wiederum werfen blogs zwar gerne
unseriosität und unprofessionalität vor, doch interessanterweise setzen die
print-platzhirsche zunehmend wieder auf
köpfe und kolumnen und machen damit im grunde das, was blogs in den letzten jahren so populär werden liess - persönliches kommentieren. beispiel:
der standard aus österreich. hier schreibt redakteur stephan hilpold seit mitte september für seine
kolumne hilpold im anzug eben nicht als unsichtbarer redakteur, sondern so richtig mit bild. und ich gebe ja zu, da schaue auch ich hin und lese mit interesse mit, finde jedoch schade, dass die leserInnenschaft sich scheinbar immer nur dann, wenn es um
magermodels und vergleichbare aufschrei-themen geht, zum online-aufschrei bemüssigt fühlt. da habe ich mir von der standard-leserInnenschaft doch ein wenig mehr ernsthafte beiträge erwartet. doch was mich eigentlich interessiert:
wie seht ihr das mit den "grossen" und uns blogs? ich würde mich mal wieder freuen über diskussionsbeiträge!